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Larry Young - Khalid Yasin Abdul Aziz

Geboren am: 07.10.1940
Geburtsort: Newark, New Jersey
Gestorben: 30.03.1978 in New York
Instrument: keyb.

 

Larry Young

Geboren als Khalid Yasin Abdul Aziz am 7.10.1940, verließ er diese Welt als Larry Young wieder am 30.3.1978.

In den 50er Jahren verdiente er sich seinen Unterhalt durch Mitarbeit in diversen Bands aus dem Umfeld des Rhythm & Blues.
1960 veröffentlichte er auf PRESTIGE das Album „Testifying“ das klar erkennen ließen, wer sein Vorbild war – JIMMY SMITH!

Zum Label, auf dem dieser bereits aufnahm, nämlich BLUE NOTE, gesellte sich Young dann auch im Jahre 1964 und fand seinen Einstieg dort mit „Into somethin’“.

Stark von der Musik und vom „Geist“ John Coltrane’s beeinflusst, entwickelte er seinen Stil nun konsequent weiter in eine freiere Richtung (LP“ Of love and peace“ -1966), und dann in eine „modernere“ Richtung und begründete somit auch die FUSION mit.(„Mother ship“, erschienen 1969)

Nun kam die Zeit der Sessions mit Jimi Hendrix (1969) und die Gründung des bahnbrechenden Trios mit John McLaughlin und Tony Williams, „Tony William’s Lifetime“. „Emergency“ (ehemals auf 2 LPs) und „Turn it over“ waren die einzigartigen Ergebnisse! Diese Platten werden auch oft in Verbindung mit dem Begriff eines „Psychedelic Jazz“ genannt.

Zu einer weiteren Zusammenarbeit mit McLaughlin kam es auf dessen hervorragenden Soloalbum „Devotion“ (1970 , mit Buddy Miles.)

Nachdem Young die Formation um Williams verlassen hatte, kam es zur Veröffentlichung seines nächsten Soloalbums, „Lawrence of Newark“ (1973).
Im gleichen Jahr erschien das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Carlos Santana und John McLaughlin, „Love, Devotion, Surrender“.

Nach einem Labelwechsel zu ARISTA erschienen dort dann noch zwei Jazz-Funk-Platten, „Spaceball“ und „Fuel“, 1975/6. Hier waren echte „Disco-Knaller“ enthalten, die aber für eine seichte Discomusik wiederum zu hochwertig waren, aber für interne Partys mit Tanzambitionen gern bei uns im Freundeskreis benutzt wurden. Gleichwohl bildeten sie leider einen Stillstand im sonst so kreativen Ausdruck Young’s.

Heute, wo die HAMMOND B3 wieder aktuell wie eh’ und je ist, sollte es eigentlich gelingen, sich dem Lebenswerk Young’s wieder in würdiger Weise zu nähern, zumal gerade er in der Entwicklung der Hammond B3 eine wohl entscheidende Rolle nach Jimmy Smith gespielt hatte, indem er den Stil von Smith aufnahm und ihn konsequent weiter entwickelte und heute als Vorbild für viele andere Musiker dieses Instruments gilt.

Wolfgang
 

Discography:

1960 Testifying
1960 Young blues
1962 Groove Street
1964 Into Somethin'
1965 Unity
1966 Of love and Peace
1967 Contrasts
1968 Heaven on Earth
1969 Mother ship
1973 Lawrence of Newark
1975 Larry Young's Fuel
1975 Spaceball
1977 The magician