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John McLaughlin – Extrapolation

Mitspieler:

John McLaughlin - guit.
John Surman - sax
Brian Odges - bass
Tony Oxley - drums

Trackliste:

1 Extrapolation (McLaughlin ) 2:57
2 It's Funny (McLaughlin ) 4:25
3 Arjen's Bag (McLaughlin ) 4:25
4 Pete the Poet (McLaughlin ) 5:00
5 This Is for Us to Share (McLaughlin ) 3:30
6 Spectrum (McLaughlin ) 2:45
7 Binky's Beam (McLaughlin ) 7:05
8 Really to Know (McLaughlin ) 4:25
9 Two for Two (McLaughlin ) 3:35
10 Peace Piece (McLaughlin ) 1:50
 

Extrapolation John McLaughlin

Das ist wohl die erste Platte unter McLaughlin's Namen.
Neben McLaughlin ist hier Surman am Saxophon der wesentliche Faktor bei diesen treibend - swingenden Aufnahmen, etwa 1968/1969 eingespielt.
Trotz des "hohen Alters" strahlt diese Musik noch heute große Frische aus, ihrer Zeit irgendwie voraus.

McLaughlin lebte noch in England, hatte u.a. mit Graham Bond gespielt und tat sich hier mit 3 anderen Landsleuten zu dieser Session zusammen.
Die Zeit vor Miles Davis lag noch vor ihm, die Fusion - Bewegung steckte noch in den Kinderschuhen.
McLaughlin spielt hier stark akkordbetont, versprüht aber auch flinke Singlenotes und kann auch Balladen eine eigene Wärme verpassen.

Produziert hat hier der auch aus anderen Bereichen wohlbekannte Produzent Giorgio Gomelsky.
Das Produkt ist eine der besten europäischen Jazzplatten jener Zeit, wenn nicht überhaupt eine der interessantesten.


Alle Mitspieler treten hier relativ gleichwertig auf, alle haben großen Entfaltungsspielraum.
Sehr gut gefällt mir in diesem Zusammenhang auch der nie so bekannt gewordene Drummer Oxley, der sehr rührig ist.
Surman ist sehr ausdrucksstark, auch mit freien Passagen und Odges hält alles fein beisammen.

Ein wichtiges Werk in der Geschichte McLaughlin’s.

Wolfgang