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J.B. Lenoir

Geboren am:05.03.1929
Geburtsort:  Monticello, Mississippi
Gestorben: 29.04.1967 in Urbana, Illinoise
Instrument: guit, voc.

 

J.B. Lenoir Parrot Session

Nicht unbedingt einer der bekanntesten Chicago-Blueser, obwohl John Mayall ihn gleich zweimal „unsterblich“ machte durch seine Widmungen „The death of J.B.Lenoir“ (Crusade, 1967) und „I’m gonna fight for you, J.B.“ (The Turning Point, 1969).

Am 5.3.1929 (anderen Quellen zufolge am 5.5.1929) in Monticello, Mississippi geboren, wurde er als junger Mann zunächst durch Blind Lemon Jefferson beeinflusst. Hinzu kamen dann Musiker wie Arthur „Big Boy“ Crudup und Lightnin’ Hopkins.

Während seiner Musikerjahre in New Orleans spielte er mit Sonny Boy Williamson(Rice Miller) und Elmore James.

1949 siedelte er nach Chicago über. In dortigen Clubs trat er mit Muddy Waters, Big Maceo Merriweather und Memphis Minnie auf, bevor im Jahre 1951 dann die erste Platte erschien, eine Single für CHESS, „Korea Blues“. Schon hier beschäftigte er sich ungleich anderen Bluesern in seinen Texten intensiv mit der Weltgeschichte und Politik. (z.B. auch „Vietnam Blues“, „Alabama March“)

Im Falle des 1954 veröffentlichten „Eisenhower Blues“ brachte ihm das sogar noch Ärger ein. Die Single wurde zurückgezogen und stattdessen durfte der „Tax Paying Blues“ erscheinen.

Sein wohl berühmtester und oft gecoverter Titel ist wahrscheinlich „Mama talk to your daughter“.

Wie auch dieses Stück so zeichnete eine Vielzahl seiner Stücke ein treibender Boogie-Rhythmus aus, vorgetragen mit seiner hohen Stimme.

Später gesellten sich dann noch , unisono mit der Gitarre vorgetragen, Saxophonparts hinzu.

Lenoir war einer der Blueser mit einem hohen Wiedererkennungswert, mit einem ganz eigenen Stil.


Nach der ersten CHESS-Single 1951 folgten weitere Plattenveröffentlichungen auf

JOB, dem Label von Joe Brown (1951-1953)
PARROT (1954/1955)
CHECKER(Chess-Unterlabel) (1955-1958)
SHAD (1958)
VEE-JAY (1960)
USA Records (1963)
L+R (Lippmann + Rau) (1965/1966)

Eine Teilnahme beim 1965er American Folk Blues Festival, das u.a. durch Deutschland tourte, führte dann auch zu den letzten Aufnahmen (für Lippman und Rau aufgenommen , in Chicago mit Willie Dixon produziert)

Kennen gelernt hatte ich die Musik Lenoirs, der übrigens gelegentlich auch unter J.B. Lenore zu finden ist, durch einen Titel aus 1960, auf BLUE HORIZON, der auf der legendären Doppel-LP „The Story of the Blues“, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Paul Oliver, zu finden war, „Mojo Boogie“, das es in verschiedenen Versionen gibt, aber der hier ist’s!!!! (kann man auch auf Vernon’s Blue Horizon – Story finden)

1966 erlitt Lenoir einen Autounfall, der zu nachfolgenden Komplikationen führte, die letztlich einen Herzinfarkt herbeiführten, so dass er am 29.4.1967 starb.

An Plattenempfehlungen gibt es einiges an Samplern.

Nachfolgend aus seinen Hauptphasen die Titel der einzelnen Label:

His JOB Recordings 1951-1954

- Let's Roll [Take 2]
- People Are Meddling (In Our Affairs)
- I Have Married
- I'll Die Tryin'
- The Mountain
- How Much More
- Let's Roll [Take 1]
- The Mojo Boogie [Take 1]
- Slow Down Woman [Take 1]
- I Want My Baby [Take 1]
- How Can I Leave
- Play A Little While
- Louise
- The Mojo Boogie [Take 4]
- Slow Down Woman [Take 2]
- I Want My Baby [Take 4]
- When I Was Young
- Bassology
- Worried About My Baby
- Livin' In The White House
- Please Don't


The Parrot Sessions 1954-55

- Mama Talk To Your Daughter
- Eisenhower Blues
- I Lost My Baby
- Give Me One More Shot
- Man, Watch Your Woman
- I'm In Korea

- I'm Gonna Die Someday
- What Have I Done?
- Fine Girls
- We've Both Got To Realize
- Eisenhower Blues
- Sitting Down Thinking
- Mama Your Daughter's Going to Miss Me

Chess Masters

- Natural Man
- Don't Dog Your Woman
- Let Me Die With The One I Love
- Carrie Lee
- Mama What About Your Daughter
- If I Give My Love To You
- Five Years

- Don't Touch My Head
- I've Been Down So Long
- What Have I Done?
- Eisenhower Blues
- Korea Blues
- Everybody Wants To Know
- I'm In Korea


- Mama Your Daughter's Going To Miss Me
- We Can't Go On This Way
- Give Me One More Shot
- When I Am Drinking
- J.B.'s Rock
- If You Love Me
- Low Down Dirty Shame

- Man, Watch Your Woman
- Mama
- Sitting Down Thinking
- Daddy Talk To Your Son
- I Don't Know
- Good Looking Woman
- Voodoo Boogie

The Complete L&R Recordings

- Alabama Blues
- Mojo Boogie
- God's Word
- The Whale Has Swallowed Me
- Move This Rope
- I Feel So Good
- Alabama March
- Talk To Your Daughter
- Mississippi Road
- Good Advice
- Vietnam Blues
- I Want To Go
- Down in Mississippi
- Slow Down Woman
- If I Get Lucky
- Shot On James Meredith
- Round And Round
- Voodoo Music
- Born Dead
- Leaving Here
- Vietnam Blues
- How Much More
- Tax Payin' Blues
- Feelin' Good

Discography: